Angst und Persönlichkeit. Das Konzept vom steuernden Objekt by Karl König

By Karl König

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Deutsche Flugzeugcockpits und Instrumentenbretter Teil 2. Dreissiger Jahre - AGO - Gotha

С английским послесловиемSecond a part of this German-language paintings describes and illustrates cockpits of German plane of the Nineteen Thirties, together with Arado biplanes, Bu131/CASA 1. 131, Do18, D026, Fw44 and Fw200. English precis. eight color and sixty six black/white pictures.

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Bezüglich der exhibitionistischen Ambivalenzen sind die Überlegungen von Kohut zu berücksichtigen, nach denen Freud, der das analytische Setting ja initiiert hat, in seiner Selbstanalyse starke exhibitionistische Ambivalenzen nicht bearbeiten konnte (Kohut 1977). Die Eisenbahnphobie und die Herzneurose, vielleicht auch eine Agoraphobie als Symptomatik aufgrund eines phobischen Persönlichkeitsstrukturanteils habe ich schon erwähnt. Solche Überlegungen sagen natürlich nichts gegen die Zweckmäßigkeit des analytischen Settings; genausowenig wie die Tatsache, daß Kolumbus den Seeweg nach Indien entdecken wollte und Amerika fand, etwas an der Tatsache ändert, daß die Entdeckung Amerikas eine große Tat war.

In mancher Hinsicht entspricht ein solches Therapeutenverhalten den Empfehlungen Alexanders (siehe Alexander und French 1946), der Therapeut solle eine andere Rolle einnehmen, als die reale frühere Beziehungsperson. Dieses Verhalten ergibt sich aber nicht aus dem manipulativen Spielen einer Rolle, sondern aus sachbezogenen, freundlich neutral zugewandten und ermutigenden Einstellungen des Therapeuten, wie sie bei der Anwendung eines Verhaltenstrainings allgemein üblich sind. Freilich grenzen wir ein solches Verhalten vom üblichen analytischen Vorgehen ab, zu dem es gehört, daß man eine Übertragung annimmt und es dem Patienten überläßt, sich in Auseinandersetzungen mit dem übertragenden Objekt von der Übertragungsverkennung zu befreien.

Oberndorf(1950) sieht ebenso wie Nunberg, Schilder sowie Berg/er und Eide/berg die Abwehraspekte der Depersonalisation, durch die vor dem Ich etwas verborgen werden soll, und bezieht sich auf die Analyse eines deja-vu-Erlebnisses durch Freud (193~). Oberndorfspricht von einer Erotisierung des Denkens. Das Uber-Ich harmoniert nicht mit dem Körper-Ich. Etwa steht ein weibliches Über-Ich in Widerspruch mit dem Körper 81 eines Mannes oder umgekehrt. Das fremde oder andersartige Element (der Körper) wird verdrängt, was das Entfremdungsgefühl verursacht.

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