Berufserfahrung älterer Führungskräfte als Ressource by Petra Fischer

By Petra Fischer

Durch Erfahrung gewonnenes implizites Wissen (knowing how) bildet gegenüber dem Verstandeswissen oder expliziten Wissen (knowing that) eine wesentliche Grundlage kompetenten beruflichen Handelns. Es ist unbewusst, personen- und kontextgebunden, komplex und schwer verbalisierbar und entsteht erst im Laufe einer längeren, intensiven Auseinandersetzung mit der Arbeitspraxis. Es kommt in shape von instinct oder Gespür zum Tragen und spielt insbesondere bei Führungstätigkeiten eine große Rolle.

Petra M. Fischer untersucht Genese, Struktur und Handlungswirksamkeit von Erfahrungswissen sowie die Zusammenhänge zwischen Erfahrung und beruflicher Leistungsfähigkeit. Sie setzt sich mit dem spezifischen Erfahrungswissen älterer Führungskräfte sowie den Möglichkeiten eines Wissenstransfers auseinander und beschreibt auf der foundation konstruktivistischer Lehr- und Lernansätze verschiedene Transferansätze.

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B. - subjektiv geprägte Leistungsbeurteilung durch Vorgesetzte (Waldman/Avolio, 1986, 36) - Arbeitsprobenbewertungen, die eher ein Optimum oder die potenzielle Performanz widerspiegeln als die Normal-Performanz (Salthouse/Maurer1996, 357) o Nichtbeachtung der Bildungsmöglichkeiten der unterschiedlichen Alters-Kohorten in Vergleichen von jüngeren zu älteren Beschäftigten (Waldman/Avolio1986, 36) o Nichtbeachtung der kulturellen Einwirkungen und Generationen-Einflüsse auf die Ergebnisse (Giniger et al.

Dadurch werden Belegschaft und das Management ermutigt, Gewinne zu maximieren und eine Vorwärtsstrategie zu unterstützen. Jene jüngeren Führungskräfte, die, obwohl dynamisch und intelligent, in der Organisation nicht vollumfänglich integriert sind, sind eher kurzfristig orientiert und rasch mit Kritik zur Hand. “1 In den Kakabadse-Untersuchungen erweisen sich Qualitäten wie Reife, Toleranz und Weisheit als entscheidende Aspekte der Führungsleistung. Diese Qualitäten sind nicht angeboren, sondern stellen Eigenschaften dar, die sich mit der Zeit entwickeln und zu einem großen Teil erfahrungsbasiert sind.

Es kann aber angenommen werden, dass hier eine Kumulation von Erfahrungen über die Zeit gemeint ist, und dieser Erfahrungsbestand wie- x derum sich in Wissen und Fertigkeiten ausdrückt. Fähigkeiten (abilities) beziehen sich auf individuelle Fähigkeiten, die sich x von der physischen bis zu kognitiver Beschaffenheit erstrecken. Sie entsprechen mehr „übersituational“ als jobspezifisch den Kapazitäten des Individuums. B. B. Haltungen, Eigenschaften). 30 x Systemfaktoren (system factors) beziehen sich auf Situations- oder Umgebungsvariablen außerhalb des Individuums, wie Organisationsstruktur, Führungsstil, Beurteilungs- oder Bewertungsverfahren und soziale Prozesse.

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