Briefe an Vanessa. Über Liebe, Physik und die by Jeremy W. Hayward

By Jeremy W. Hayward

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Mineralogie: Eine Einführung in die spezielle Mineralogie, Petrologie und Lagerstättenkunde (Springer-Lehrbuch)

Diese Einf? hrung in die spezielle Mineralogie, Petrologie und Lagerst? ttenkunde auf genetischer Grundlage konzentriert sich auf wesentliche Lehrinhalte des Fachgebiets. Grundkenntnisse in der allgemeinen Mineralogie und Kristallographie sowie in Physik, Chemie und allgemeiner Geologie werden vorausgesetzt.

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Welche Form sie annehmen, ist eindeutig durch die jeweilige Kultur bestimmt. Aber sie sind auch nicht einfach subjektive Einbildungen, nicht bloß »in unseren Köpfen«. Was ich damit meine, wird hoffentlich im weiteren Verlauf klar werden, wenn wir die Natur der Erfahrung untersuchen und der Frage nachgehen, wie unsere sogenannte reale Welt zustande kommt. Es wird sich dann zeigen, daß wir dies auch von allem sagen können, was unserer Meinung nach in unserer Welt existiert, von Bäumen, Steinen, Vögeln, unserem Hund Sernyi, von Mama und mir: Nichts davon ist im Grunde von Dir getrennt, und nichts davon ist lediglich Deine subjektive Imagination.

Durch diese »Ausbildung« Deines tieferen Fühlens und Bewußtseins wirst Du mehr und mehr in einer neuen Welt leben. In ihrer Verbindung sind die meditative Praxis und das Erforschen Deiner tiefen Konditionierung wie zwei Flügel, die Dich über die tote Welt hinaus und in die lebendige Welt tragen. In den folgenden Briefen werde ich von dem sprechen, was die Wissenschaftler wissen – und nicht wissen. Das wird Dir Deine Konditionierungen vor Augen führen. Ich will Dir auch zeigen, daß in den Fakten und Theorien der Wissenschaftler nichts ist, was gegen die Existenz der lebendigen Welt spricht.

Newton selbst betrachtete seine Erklärung der Planetenbewegungen eher als Nebensache und widmete sich anschließend bis zu seinem Lebensende der Alchimie – das wird in den Lehrbüchern nicht gerade häufig erwähnt. Er hielt die Alchimie für soviel wichtiger als seine Gravitationstheorie, daß er keines seiner alchimistischen Werke veröffentlichte; er fand, sie seien zu gefährlich für die Öffentlichkeit (das heißt die lesende Öffentlichkeit, und das waren damals nicht sehr viele). Der Veröffentlichung seines Werkes über die Schwerkraft stimmte er dagegen zu, da er es für weniger bedeutend und weniger gefährlich hielt.

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