Delegation und Substitution – wenn der Pfleger den Doktor by Peter Schabram (auth.)

By Peter Schabram (auth.)

Die Delegation und Substitution ärztlicher Leistungen ist täglich geübte klinische Praxis. Dabei ist die Diskussion, used to be überhaupt aus ärztlicher Sicht delegierbar ist und welche Leistungen originär ärztliche Aufgaben bleiben, nicht abgeschlossen. Das Thema hat medizinische, medizinrechtliche, berufspolitische und ökonomische Relevanz. Dennoch fehlen klare rechtliche Vorgaben und Regelungen; auch aus medizinischer/pflegerischer Sicht wird diskutiert, was once genau originäre ärztliche Aufgabe ist und in den Kernbereich ärztlicher Leistungen fällt. Die Referate und die Diskussionen beim Kölner Symposium geben den Stand der derzeitigen Rechtslage wieder und fassen die derzeit vertretenen Meinungen zusammen.

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Kompendium der Geburtshilfe für Hebammen

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Instruktiv OLG Dresden GesR 2008, 635 für intravenöse Injektion. 32 Karl Otto Bergmann durch Überwachungspflichten, die sich bei jeder Gefahrerhöhung für den Patienten aktualisieren. Einzelfälle - Entblutungsschock durch Entkopplung eines Infusionsschlauchs BGH, Urteil vom 10. Januar 1984 – VI ZR 158/82 – NJW 1984, 1400 ff. - fehlende Anweisung zur postoperativen Betreuung und darauf beruhende unzureichende Patientenüberwachung durch Pflegepersonal OLG Köln, Urteil vom 21. August 1996 – 5 U 286/94 – VersR 1997, 1404 - Decubitus-Prophylaxe BGH, Urteil vom 02.

22 Horst Bonvie Verfügt der Mitarbeiter, an den der Arzt delegieren will, nicht über eine abgeschlossene Ausbildung in einem Fachberuf im Gesundheitswesen, die die zu delegierende Leitung einschließt, so ist die Delegation von folgenden kumulativen Voraussetzungen abhängig: - Feststellung der Eignung des Mitarbeiters für eine Delegation der betreffenden Leistung aufgrund seiner allgemeinen Fähigkeiten Schulung des Mitarbeiters zur selbständigen Durchführung der zu delegierenden Leistung regelmäßige Überwachung des Mitarbeiters, gegebenenfalls Übergang zur Stichprobenprüfung bei Feststellung der Eignung des Mitarbeiters.

Dabei würde ein Weg zur Öffnung des Arztvorbehaltes in der medizinischen Versorgung beschritten. Von nichtakademischen Gesundheits-berufen könnten die notwendigen multifaktoriellen, ganzheitlich systemischen Kenntnisse nicht erwartet werden. Delegation und Substitution: Berufsrechtliche Sicht 23 Rothers, Justiziar des zur Ausfüllung des § 63 Abs. 3 c) SGB V berufenen gemeinsamen Bundesausschusses hat in der ZGMR 3/2009, S. 171 ff. “ die Frage aufgeworfen, welchem Erkenntnisziel die Modellvorhaben des § 63 Abs.

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